Mit der Satire ist es so eine Sache. Per Definition bedient sich diese der Übertreibung, kontrastiert Widersprüche und Wertvorstellungen in überzogener Weise, verzerrt Sachverhalte und gibt ihren Inhalt auch mal der Lächerlichkeit preis. Ironie, Spott und Sarkasmus sind Tonfälle der Satire. «Wahr ist nicht das, was ich sage, sondern das, was der andere versteht», lautet jedoch eine Weisheit. Und Satire ist mitunter nicht einfach zu verstehen. In der letzten AeroRevue haben wir unter dem Titel «Lieblingsbeute: Cessna mit verirrtemPiloten» einen satirischen Beitrag über Kommentare zum Gripen-Entscheid in Online-Medien verfasst. Der Artikel hat zwei Reaktionen ausgelöst. Den einen Leser hat der Beitrag «köstlich amüsiert», dem anderen ist er «sehr sauer aufgestossen». Auch er nerve sich bisweilen über Leserkommentare zu Artikeln in den Schweizer Online-Medien, schrieb mir der kritische Leser. Jedoch: «Wir leben in einem freien Land, wo glücklicherweise jeder Bürger seine eigene Meinung in der Öffentlichkeit vertreten darf. Dieses Recht auf freie Meinungsäusserung möchte ich nicht missen.» Ich teile diese Meinung und präzisiere: Kommentare in Online-Medien nerven mich nicht – sie lassen mich aber zuweilen schmunzeln. Nur weil ein Mitbürger orthografisch nicht ganz auf der Höhe sei, heisse dies noch lange nicht, dass seine Meinung weniger zähle, tat mir der Leser weiter seine Meinung kund. Jeder Bürger in unserem Land sei unabhängig vomIntellekt und Berufsstand gleich viel wert – auch wenn seine Stärken nicht gerade in der Rechtschreibung und Rhetorik liegen. «Aus den oben genannten Gründen habe ich Ihren Artikel als äusserst arrogant und ‹von oben herab› empfunden (...).» Dies bestätigt: Wahr ist das, was der andere versteht, nicht das, was ich schreibe. Und jeder versteht eben anders. Im Wissen darum und dass Satire, wie eingangs erläutert, nicht immer einfach zu verstehen ist, werden wir Artikel dieser Art künftig klar erkennbar als Glosse bezeichnen, im Sinne einer redaktionellen Packungsbeilage zum Beitrag: «Diese Glosse enthält Ironie, Übertreibung, Wortspiele, Wissens- und Bildungshäppchen, eine überraschende Schlusspointe und viel Komik.» So lässt sich die mögliche Nebenwirkung «saures Aufstossen» vielleicht besser ertragen.
Jürg Wyss
Chefredaktor
AeroRevue
«Manuelles Fliegen gewinnt wieder an Bedeutung»
CFAC-Forum 2012 «Safety, Security and Risk Management in Aviation»
Das HSG-Center for Aviation Competence (CFAC) der Universität St.Gallen führte im Rahmen seiner Aktivitäten zur Ausund Weiterbildung das jährlich stattfindende Forum durch. Die fundierten Referate standen unter dem Thema «Safety, Security and Risk Management in Aviation». Sicherheit ist in der Luftfahrt von zentraler Bedeutung. Roland Müller, Rechtsanwalt, Präsident des CFAC-Fachrates und selber Fluglehrer, konnte am Forum von Ende März auf dem Flughafen Zürich zahlreiche Vertreter aus der Luftfahrtindustrie sowie von Behörden begrüssen. Müller zeigte gleich zu Beginn neue Aspekte zum Risk Management in der Aviatik auf. Er wies darauf hin, dass die Regulierungsdichte noch weiter zunehmen werde. «Für Unternehmen muss das Risk Management Bestandteil des Strategieprozesses sein», hielt Müller fest. So sollten die Risiken alle vier Jahre neu ermittelt und laufend überwacht werden. «Risk Management muss in jedem Aviatikunternehmen zu einer Kernkompetenz werden», betonte er, «dies gilt für kleine Betriebe ebenso wie für grosse Gesellschaften und schliesst auch die Behörden mit ein.»

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Pistenfest mit attraktiver Airshow
75 Jahre Flugplatz Birrfeld Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Auf dem Flugplatz Birrfeld steigt das Festfieber langsam an. Denn vom 24. bis 26. August 2012 wird der Flugplatz zum Festplatz – für Aviatikliebhaber, aber auch für die Bevölkerung der weiteren Region rund um das Birrfeld. Anlass bildet das 75-jährige Bestehen des Flugplatzes. Grund genug, dieses Jubiläum ausgiebig zu zelebrieren. In der Zeit um 1937 haben Luftfahrtpioniere den Beginn einer beispiellosen Entwicklung des Flugplatzes Birrfeld eingeläutet. 75 Jahre danach lässt der Regionalverband Aargau des Aero-Club der Schweiz mit dem Jubiläumsanlass «Pistenfest 2012» jene Pionierzeit neu aufleben und zeigt die eindrückliche Entwicklung des aargauischen Regionalflugplatzes auf. Eine attraktive Flugshow am Samstag und ein Volksfest am Sonntag stehen im Zentrum der Aktivitäten. «Unser Ziel ist es, die Öffentlichkeit auf die Geschichte des Flugplatzes Birrfeld mit seiner Bedeutung für die Entwicklung der Leichtaviatik aufmerksam zu machen und gleichzeitig die Bevölkerung der Region zu einem Volksfest auf den Flugplatz einzuladen», hält Max Riner, Präsident des Aero-Club Aargau und Initiant des Projektes, fest.

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Skyguide im Aufwind
Skyguide Rückblick auf ein erfreuliches Geschäftsjahr
Optimismus wehte durch den Konferenzraum des Radisson Blu Hotel in Zürich- Kloten, als Guy Emmenegger, Präsident des Verwaltungsrates von Skyguide, CEO Daniel Weder und Marc R. Bohren (CFO) das Geschäftsergebnis 2011 präsentierten. Das Schweizer Flugsicherungsunternehmen Skyguide erzielte dank rigoroser Kostenkontrolle und Mehreinnahmen ein Betriebsergebnis von rund 28 Millionen Franken (Vorjahr minus 11,7 Millionen). So erhielt das Unternehmen erstmals eine Vergütung für nicht oder nur unzureichend entgoltene Leistungen auf Regionalflugplätzen und in den delegierten Lufträumen in Deutschland, Italien und Österreich. Zudem profitierte Skyguide von einem erfreulichen Verkehrszuwachs von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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«Abheben vor Freude»
Motorfluggruppe Basel Benefizflüge für Kinder aus dem Waisenhaus
«Abheben vor Freude»: Unter diesem Motto veranstaltete am 17. März die Motorfluggruppe Basel die traditionellen Benefizflüge für Kinder mit schwerem Schicksal. Gestartet wurde ab dem EuroAirport Basel/Mulhouse, der Homebase der MFG Basel. Zu den eingeladenen Gästen zählten diesmal Kinder des Bürgerlichen Waisenhauses Basel. «Ich habe mich wie ein Pilot gefühlt» Die Motorfluggruppe Basel stellte ihre vereinseigene Flotte zur Verfügung. Die Maschinen wurden abwechslungsweise von sieben erfahrenen Piloten geflogen. 34 Kinder hatten die Möglichkeit, bei idealem Flugwetter einen halbstündigen Rundflug über Basel, entlang dem Rhein und über das benachbarte Frankreich und Deutschland zu geniessen.

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Flottenerneuerung bei der FGZO
Flugsportgruppe Zürcher Oberland RolloutParty für zwei neue Cessna 172 SP
Die Flugsportgruppe Zürcher Oberland (FGZO) feierte am 20. März 2012 mit einer Rollout-Party die offizielle Übernahme ihrer beiden neuen Cessna 172 SP in den Charterbetrieb. Organisiert wurde der Anlass durch den auf dem Flugplatz Speck ansässigen Wartungsbetrieb und offiziellen CessnaHändler Seiferle Aviation AG. Kurz vor 18 Uhr begann die eigentliche Zeremonie: Musik und Lichteffekte begleiteten die Türöffnung zur Halle, während die beiden Cessna allmählich aus dem dichten Kunstnebel auftauchten. Im Anschluss daran stand das eine der beiden Flugzeuge zur Besichtigung zur Verfügung, während die andere Maschine zu einem kurzen Flug startete.

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ILA 2012 startet auf neuem Messegelände
Die Berlin Air Show ILA findet in diesem Jahr erstmals auf dem neuen Veranstaltungsgelände Berlin ExpoCenter Airport direkt am künftigen Hauptstadtflughafen BER statt. Westlich des Flughafens entsteht das neue Ausstellungsgelände, das mit einer direkten Anbindung an die südliche Start-undLandebahn des Flughafens versehen ist. Das Gelände weist alle ILA-spezifischen Komponenten wie Messehallen für die nationale und internationale Aerospace-Industrie, Freigeländeflächen für die Präsentation von Fluggeräten aller Grössen und Kategorien sowie einen eigenen ILA-Tower für die Veranstaltungsleitung auf. Integriert sind neben vielen Service- und gastronomischen Einrichtungen auch ein Konferenzzentrum mit zahlreichen Tagungsräumen und ein technisch hochwertiges Pressezentrum.

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Perfektion auf engstem Raum
SM Indoor-Kunstflug Nico Strebel verteidigt Titel
Es waren die besten Schweizer Piloten, die am Sonntag, 11. März 2012, um Titelehren kämpften. Was sie zeigten, war die hohe Schule des Modell-Kunstfluges auf engstem Raum. Die Turnhalle Mellingen bot den Rahmen für die vom Modellflug-Sportverein Stetten (AG) organisierte Schweizer Meisterschaft in der Kategorie Indoor «FAI F3P-A» und «FAI F3P AFM Aero Musical». Insgesamt 89 Flüge waren zu erleben, spektakuläre Flugvorführungen auf engstem Raum, harmonisch inszeniert und choreografiert. Die Künste der Spitzenpiloten lösten beim Publikum Bewunderung aus. Es war beste Werbung für den Modellflugsport.

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Die faszinierende Vielfalt der Drehflügler
Helikopter zum Anfassen: Diesem Motto blieb auch die fünfte Ausgabe des Heli-Weekends auf dem Regionalflughafen Grenchen treu. Für die Besucherinnen und Besucher war es ein Erlebnis, die Helikopter aus nächster Nähe erleben zu können. Gleichzeitig feierte die Lufttransportstaffel 5 in Grenchen ihr 50-Jahre- Jubiläum. Der Rückblick auf ein ereignisreiches Wochenende.
Zivile und militärische Aviatik geht in der Schweiz oft Hand in Hand. So feierte die Lufttransportstaffel 5 der Schweizer Luftwaffe im Rahmen des diesjährigen Heli-Weekends in Grenchen das 50-jährige Bestehen. Nach der ersten Vorführung des Super Pumas waren nicht mehr die Triebwerke und Rotoren zu hören, sondern Melodien aus den Instrumenten eines Ensembles der Militärmusik des Heeres Ost. Im altehrwürdigen Hangar des ehemaligen Farner-Flugzeugwerks beziehungsweise der heutigen Firma Aircraft Service Grenchen AG waren Tausende von Flugstunden «versammelt» – in den Personen von ehemaligen und aktiven Piloten der Lufttransportstaffel 5 der Schweizer Luftwaffe. Der Grenchner Swiss-Pilot Rolf Stuber, der in der Lufttransportstaffel 5 den Super Puma fliegt, begrüsste die aus der ganzen Schweiz angereisten Gäste. Den Blick in die Vergangenheit richteten sowohl Stadtpräsident Boris Banga wie auch der Festredner, alt Bundesrat Samuel Schmid. Während Banga auf die Geschichte und Bedeutung des Regionalflughafens einging, tat Schmid Gleiches mit der militärischen Helikopter-Aviatik: «Das Wirksamste ist das Beispiel, nicht das Papier», zitierte Schmid philosophische Worte zum Fehlen eines Geschichtsbuches über den Schweizer Lufttransport. Der ehemalige Magistrat stand immerhin vor einer langen Stellwand, auf der die Geschichte der Lufttransportstaffel 5 mit Fotos und erklärendem Text für das Publikum dargestellt war.

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Sechzig Jahre rettende Rotoren und Flügel
Vor sechzig Jahren begann in Twann mit der Gründung der Schweizerischen Rettungsflugwacht (SRFW) eine Erfolgsgeschichte. Die Rettungsorganisation entwickelte sich zu einer weltweit führenden Institution, die international Massstäbe setzt, heute bekannt unter dem Namen Rega.
Im Hotel Bären in Twann gründeten am 27. April 1952 Delegierte der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG eine neue Sektion. Die SLRG, 1933 gegründet, um Rettungsschwimmer auszubilden und über die Gefahren im Badesport aufzuklären, wollte sich neu auch in der Bergrettung engagieren. Fallschirme und Helikopter eröffneten neue Einsatzmöglichkeiten, und die Delegierten befanden, diese könnten mit einer neuen Untersektion «Schweizerische Rettungsflugwacht» am effizientesten umgesetzt werden. Erster Präsident wurde der Luzerner Arzt Rudolf Bucher. Damals hiess Rettung: Einsatz von Rettungsfallschirmspringern. Noch im September des Gründungsjahres reiste eine erste Gruppe von Rettern nach England, um sich bei der Royal Air Force RAF ausbilden zu lassen.

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2011 – Ein Rekordjahr zum Rega-Jubiläum
Im Rahmen einer Medienkonferenz orientierte die Rega am 11. April 2012 einerseits über das vergangene Geschäftsjahr, über Zahlen, Fakten und Neuerungen. Andererseits erfolgten auch Informationen im Zusammenhang mit den geplanten Jubiläumsaktivitäten. Noch während die Rega-FührungamHauptsitz des Unternehmens das Jahr 2011 Revue passieren liess, befand sich ein Challenger der Luftrettungsorganisation auf dem Weg in die Türkei. Dort war am Vortag ein Reisebus mit 20 Schweizern verunglückt. Kurz darauf ging in der Einsatzzentrale die Meldung über ein schweres Erdbeben auf Sumatra ein – auch für die Rega ein nicht ganz gewöhnlicher Tag.
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Früher das schnellste Verkehrsflugzeug, heute im Museum
Nach den technischen Schwierigkeiten, die zu Verzögerungen geführt und die Geduld der Fluggesellschaften arg strapaziert hatten, machten aerodynamische Modifikationen den Coronado schliesslich zu einem hervorragenden Flugzeug. Ein verheerender Absturz überschattet die sonst erfolgreiche Einsatzzeit des vierstrahligen Jets von Convair.
Nur wenige Tage nach der Ankunft der ersten beiden Coronados (HB-ICB am 19. Januar 1962, HBICA zwei Tage später) begann der Liniendienst: Am 7. Februar erfolgte mit der Flugnummer SR 330 der weltweit erste Streckeneinsatz eines Convair 990. Diese Ehre fiel dem HB-ICC mit dem Namen «St.Gallen» zu. Es dürfte kein Zufall sein, dass sieben Jahre später Papst Paul VI. bei seinem Besuch in Genf genau diese Maschine benützte. Kurze Zeit später stellte die Swissair ihr neues Flugzeug der Presse vor. Die Gedanken vieler Journalisten dürften an diesem 20. Februar 1962 allerdings viel weiter oben gewesen sein: Es war der Tag, an dem der erste Amerikaner in einer Raumkapsel die Erde umrundete: John H. Glenn rettete damit die Ehre der USA nach der Schmach, dass die Russen sowohl den ersten Satelliten überhaupt und wenige Jahre später den ersten Menschen um die Erde kreisen liessen.

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Die FAI wandelt sich
Die FAI ist im Umbruch. Mit zukunftsgerichteten Neuerungen sollen die Leistungen des Weltverbandes auf neue Herausforderungen und direkter auf die Bedürfnisse der Mitglieder ausgerichtet werden. Auch die Organisation soll effizienter werden. Wer ist die FAI? Und welche Leistungen erbringt sie für die Schweizer Aviatik?
Bei der FAI (Fédération Aéronautique Intérnationale) mit Sitz in Lausanne ist derzeit vieles in Bewegung. Mit zahlreichen Projekten wurden strategische Neuerungen zielgerichtet an die Hand genommen. Mit gutem Grund: In den vergangenen Jahren hat sich in der Aviatik vieles in hohem Tempo verändert. Diesen teilweise veränderten Rahmenbedingunen will die FAI künftig Rechnung tragen. Die Leistungen des Weltverbandes sollen vermehrt auf neue Herausforderungen und noch direkter auf die Bedürfnisse der Mitglieder ausgerichtet werden. Aber auch die Organisation des Weltverbandes für Luftsport soll effizienter gestaltet werden.

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ATSAW: Hightech zugunsten von Sicherheit und Umwelt
Bereits die Einführung des TCAS Ende der 80er-Jahre brachte wesentliche Sicherheitsfortschritte, um Midair-Kollisionen zu verhindern. Das vor kurzem entwickelte sogenannte ATSAW geht noch einen Schritt weiter und dürfte das Fliegen mittelfristig noch sicherer und effizienter machen. Swiss ist nebst British Airways, Virgin Atlantic, Delta Airlines und US Airways eine Pionier-Airline, die das System im Rahmen des Eurocontrol-Cascade-Programms testet.
Zürich-Flughafen, 7. Februar 2012: Zum ersten Mal hebt eine Maschine der kommerziellen Luftfahrt ab, die mit Airborne Traffic Situational Awareness (ATSAW) ausgerüstet ist: Es handelt sich dabei um Flug LX 86 nach Montreal, durchgeführt mit einem Airbus A330-300 der Swiss. Bei dieser neuartigen Technik handelt es sich um ein System, welches auf den ersten Blick dem Traffic Collision Avoidance System (TCAS) ähnlich sieht: Auf einem Display im Cockpit sind Flugzeuge in der näheren Umgebung erkennbar – inklusive Höhenunterschied sowie deren Steig- oder Sinktendenz. Doch bei ATSAW steckt mehr dahinter: Im Unterschied zum TCAS werden dem Piloten mehrere zusätzliche Parameter der Flugzeuge in seinem Umkreis vermittelt: Dazu gehören True Air Speed, Ground Speed, Flugnummer, Kurs sowie die Wake-Turbulence-Kategorie, sofern sie von den anderen Maschinen ausgesendet wird.

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How to fly in Hawaii
Der angehende Luftwaffenpilot Riccardo Ricci ist über das Paradies auf Erden geflogen: Von einem zweiwöchigen Aufenthalt auf der Hawaii-Insel Maui brachte er unvergessliche Erlebnisse und eine einmalige Flugerfahrung mit nach Hause. Maui ist jedoch nicht nur traumhaft schön, sondern auch flughistorisch interessant. Charles Lindbergh hat hier seine letzten Lebensjahre verbracht und wurde auch auf der Insel begraben.
Cessna-six-zero-zero-niner-victor, runway zero-two, cleared for take-off, remain offshore, maintain 1000 feet. So ertönt es durch das Headset, wenn man die Starterlaubnis auf dem Kahului Airport (PHOG) in Maui erhält. Was danach folgt, ist eine eindrückliche Reise durch mehrere Klimazonen und über verschiedene Topografien. Maui, die zweitgrösste Insel des Archipels Hawaii und letzte Ruhestätte von Flugpionier Charles Lindbergh, ist trotz ihrem begrenzten Raum äusserst vielfältig.

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