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Ausgabe 5/2016

Am 24. März 2015 um 10.41 Uhr zerschellte ein Stück heile Fliegerwelt in den südfranzösischen Alpen. Dass sich Flug unfälle ereignen, eine Passagiermaschine entführt oder sogar abgeschossen werden kann, liegt leider – ohne die Bedeutung einer solchen Tragödie schmälern zu wollen – im Bereich des Vorstellbaren. Fassungslosigkeit löst hingegen aus, was sich nur schwer einordnen lässt; zum Beispiel, dass ein Flugzeug mit 150 Menschen an Bord vom Piloten selber zum Absturz gebracht wird. Am 13. März 2016, kurz bevor sich das Unglück von Germanwings-Flug 9525 zum ersten Mal jährte, veröffentlichte die französische Untersuchungsbehörde den Unfallbericht – und bestätigte die These aus dem Zwischenbericht: Der 27-jährige Copilot hatte den Airbus A320-211 in suizidaler Absicht ins Gebirge gesteuert. So zerstörerisch sie meistens sind: Oft markieren Katastrophen auch einen Wendepunkt in der Geschichte. Das Bestreben des Menschen nach Sicherheit und die damit verbundene Notwendigkeit, Sicherheitslücken zu schliessen, ist ein nicht zu unterschätzender Teilaspekt von Veränderungen und Entwicklungen. Auch der Absturz von Flug 9525 hat diesen Prozess ausgelöst. Dr. med. René Maire, Mit glied der AeroMed (Verbandsärzte des AeCS) hat die Thematik aufgegriffen und betrachtet sie aus flugmedizinischer Sicht (ab Seite 32). Er informiert über bisherige Aktivitäten zu Gunsten der Flugsicherheit, Erkenntnisse und flugmedizinische Konsequenzen. Dazu gehört auch ein Projekt, welches flugmedzinische Checks auf eine erweiterte Basis stellt. Nebst der Flugtauglichkeit soll der präventive Aspekt unter Berücksichtigung der psychosozialen Situation stärker mit gewichtet werden. Trotz allem: Das Restrisiko bleibt. Immer. Überall. «Mit Unsicherheit leben, mit Angst umgehen können, gehört zu einer Bürgergesellschaft im Zeichen der Moderne,» ist der Politologe und Autor des lesenswerten Buches «Gesellschaft in Angst», Johano Strasser, der Auffassung. Einer «im allgemeinen belastbaren Gesellschaft », wie der belgische Sicherheitsexperte Serge Stroobants kürzlich in einem Interview betonte. Ein Hintergrund, der rationale Lösungs ansätze zulässt – und unprätentiöse, sachbezogene Konklusionen, wie jene des Flugmediziners Maire: «Der internationalen Flugsicherheit ist gedient, wenn die wertvollen Schlussfolgerungen der diversen Analysen des tragischen Germanwings- Flugunfalls nun einerseits praxisbezogen umgesetzt werden, andererseits aber eine Überregulierung vermieden wird.»

Patricia Andrighetto
Redaktorin
AeroRevue


General Aviation im Rampenlicht

606 Aussteller aus der ganzen Welt präsentierten anlässlich der Aero in Friedrichshafen 30 800 Besuchern ihre Produkte. Trotz der – in diesem Jahr – grossen Abwesenden Tecnam aus Italien und Diamond Aircraft aus Österreich wurde dem Fachpublikum ein interessantes Spektrum aus der General Aviation geboten. Wiederum stark vertreten waren Business-Jets und Turboprops. Seit jeher erhalten aber auch alternative Antriebe an der Aero eine attraktive Plattform.

Seite 19


Abheben zwischen Alpenrand und Zürichsee

In der Schweiz fliegen zu können ist ein Privileg. Weniger vielleicht der Luftraumstrukturen und Regulationen wegen als vielmehr hinsichtlich der vielfältigen Landschaft und der häufig sehr attraktiven, idyllisch gelegenen Flugplätze. Den Auftakt einer Schweizer «Tour de Flugplatz», die hiermit lanciert ist, macht Wangen-Lachen (LSPV). Ein Besuch auf dem Flugplatz mit Riviera-Charme.

Seite 22


Der Sikorsky S-55T HB-XDS von Eisenhut Aviation

Vor 44 Jahren gab es eine europäische Premiere: Walter Ulrich Eisenhut wollte neun Occasions-Helikopter Sikorsky S-55 in der Schweiz auf Turbinenantrieb umbauen lassen und an europäische Kunden verkaufen. Das Geschäft scheiterte, aber eine Maschine wurde im Luftfahrzeugregister eingetragen und stand fünf Jahre lang im Einsatz.

Seite 24

Ein weiterer Einstieg in die Fliegerei

Die Schweizer Stiftung Pro Aero hat sich insbesondere der Nachwuchsförderung in der Luftfahrt verschrieben. So finanziert sie seit mehr als dreissig Jahren das vom Aero-Club der Schweiz durchgeführte Jugendlager (JULA) für 14- bis 16-Jährige. Nun folgt für die 17- bis 20-Jährigen ein neues Angebot: der Pro Aero Gleitschirm Schnupperkurs (PAGS). Kommenden Herbst soll der Pilot-Kurs durchgeführt werden.

Seite 28

Der Fliegerarzt – Partner statt Richter

Am 24. März 2016 jährte sich der Flugunfall mit einem Germanwings Airbus A320, bei welchem 150 Menschen ums Leben kamen. Am 13. März 2016 war der Flugunfallbericht der französischen Untersuchungsbehörde BEA publiziert worden. Dr. med. René Maire, Mitglied der AeroMed (Verbandsärzte des Aero-Clubs der Schweiz), beleuchtet die Thematik aus flugmedizinischer Sicht. Er informiert über die bisherigen Aktivitäten zu Gunsten der Flugsicherheit, die daraus gewonnenen Erkenntnisse und die umzusetzenden flugmedizinischen Konsequenzen.

Seite 32
 
   
   
   
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