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Ausgabe 6/2016

Was von unten spektakulär aussieht, bedeutet für die Piloten höchste Anspannung: Das Fliegen in Formation stellt besonders hohe Anforderungen an das Können der Flugzeugführer. Jeder Flug, jede Figur, jeder Handgriff muss sitzen. Nichts wird dem Zufall überlassen. Es ist harte Arbeit mit Steuerknüppel und Gashebel. Die Folgen einer Unacht - samkeit, eines kleinen Steuerfehlers wären fatal. Die meisten Piloten der Top-Staffeln lernen den Verbandsflug im Verlauf der Ausbildung zum Militärpiloten. Es sind Profis, ihre Displays auf hohem Niveau erfordern ein intensives Training. Doch es gibt auch den Formationsflug auf bescheidenerem Level. Etwa dann, wenn eine Fluggruppe aus Anlass ihres Jubiläums eine ad-hoc Formation zusammenstellt und den Zuschauern auf dem Flugplatz ihre Flugzeuge mit Überflügen in Formation präsentiert. Gut, gibt es für diese Piloten ebenfalls Möglichkeiten, sich im Fliegen Flügel an Flügel ausbilden zu lassen. Private Anbieter, etwa Flugschulen, bieten die Einführung in den Formationsflug als Kurs an. Und neuerdings kann man sich auch im Simulator der Sim Academy in Glattbrugg an das Verbandsfliegen herantasten. Eine gute Gelegenheit, den nötigen Respekt dafür zu gewinnen, beziehungsweise davor verlieren – je nach Sichtweise. Ich hatte die Möglichkeit, diesen Kurs zu absolvieren und habe festgestellt: Das Fliegen in Formation geht mir wortwörtlich nahe. Zu nahe: Es bedurfte für mich einiges an Überwindung, als Wingman so nah zum Leader aufzuschliessen, dass es vom Boden aus attraktiv wirkt. Möglich, dass die «Erstverdrahtung», nämlich möglichst viel Distanz zu anderen Flugzeugen zu halten, tief in mir verwurzelt ist. Indes: Im Simulator-Kurs, und dies ist ein Vorteil, gibt es weder Risiken noch muss man den Luftraum überwachen oder Wetterverhältnisse berücksichtigen. Und man lernt schon vieles über die Systematik und Flugtaktik im Verbandsflug; eine gute Vorbereitung auf die Ausbildung in der Praxis, wie ich meine. Lesen Sie mehr dazu in unserer Cover Story ab Seite 18 und gehen Sie mit uns «ganz nah ran».

Jürg Wyss
Chefredaktor
AeroRevue


Ganz nah dran

Das Fliegen in Formation verlangt von den Piloten höchste Konzentration und prä zisestes Fliegen. Formations- und Richtungswechsel zu vollziehen ist harte Arbeit mit Knüppel und Gashebel. Ein neues Kursangebot der Sim Academy in Glattbrugg mit Theorie und Praxis im Simulator erlaubt ein erstes Herantasten an den Verbandsflug.

Seite 19


«Happy landing» auf der kürzesten Graspiste Europas

Eingebettet in die hügelige Landschaft des Luzerner Mittellandes liegt der Flugplatz Beromünster (LSZO). Wer auf der wohl kürzesten Graspiste Europas landen kann, kann es überall. Der familiäre Flugplatz gilt als beliebter Ausbildungsort für Piloten-Nachwuchs aller Sparten.

Seite 22


M-1 Sokol und L-40 Meta Sokol – tschechische Falken in der Schweiz

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg verfügte die damalige Tschechoslowakei über eine qualitativ hochstehende Flugzeugindustrie. Nach den Schrecken des Krieges wurde sie rasch wieder aufgebaut. Von den ersten Neukonstruktionen wurden knapp zwei Dutzend auch in die Schweiz exportiert.

Seite 24

Flug durch das Feuer und die Nacht

Anfangs der 30er-Jahre erlebte der Segelflug in der Schweiz einen grossen Aufschwung. Auch der Oftringer Bauernsohn Fritz Glur träumte vom lautlosen Fliegen. Doch die Schulung auf einsitzigen Gleitflugzeugen erforderte viel Mut und Ausdauer. Als Fritz Glur sein Ziel endlich erreicht hatte, erlangte er über Nacht nationale Bekanntheit.

Seite 28
 
   
   
   
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